Kleines Orchester aus Nürnberg
Interview mit The Great Bertholinis
Von der E-Gitarre über Posaune und Trompete bis hin zum Saxofon ist alles dabei. Die Nürnberger Band The Great Bertholinis besteht aus acht Musikern, die zahlreiche Instrumente spielen. Ihre Musik beschreiben sie als eine Mischung aus “Pop, Indie und Folk sowie Weltmusik, Bläserpracht und Schlagzeuggewitter”. Sänger und E-Gitarrist Oszkár war zum Interview bei max neo.
1996 hat sich die Band unter dem Namen “Ernie’s Tale” gegründet. Später haben sie sich in “The Great Bertholinis” umbenannt und sich auch Künstlernamen wie Lászlo, János oder Gábor gegeben. 2009 gewannen sie einen der internationalen Balcony-TV-Awards als Best New Act. Nach ihrem Album “Brothers & Evils” (2014) war es jahrelang still um die Band. Erst zehn Jahre später gibt es mit einer Konzertankündigung ein neues Lebenszeichen von The Great Bertholinis. Nochmal ein Jahr später legen die acht Musiker wieder richtig los und veröffentlichen mit “The Eye Of The Beholder” eine neue EP.
Mit neuer Musik im Gepäck sind The Great Bertholinis letztes Jahr auch auf einigen Bühnen gestanden, zum Beispiel beim Brückenfestival und im Theater Mummpitz. Dieses Jahr folgten weitere Auftritte, unter anderem beim “Kulturpalast – Das Festival” in Anwanden. Sänger und E-Gitarrist Oszkár hat in unserer Regionalsendung Metropol Sound zum Interview vorbeigeschaut. Er hat unter anderem erzählt, warum die Band so lange Pause gemacht hat und wie sich die neue EP von ihren früheren Alben unterscheidet:
In der Künstlerbiografie von The Great Bertholinis hieß es früher: „Ihre Vergangenheit in der ungarischen Puszta darf genauso angezweifelt werden wie die Künstlernamen János, László oder Gábor. Doch die nonchalante Schwindelei der Frankfurter führt zumindest stilistisch auf die richtige Spur: Ein achtköpfiges BalkanBeat-Orchester, das eine Mixtur aus Indie-Rock und Polka-Elementen spielt. Auch die Melancholie des Südostens beherrschen sie souverän. Ein europaweit geschätztes Gebräu, was zahlreiche Auftritte bei internationalen Festivals beweisen. Auch in kleinen Punk-Kaschemmen kommt ihr Crossover bestens an.“ Im zweiten Teil des Interviews geht es darum, wie die Künstlernamen zustandegekommen sind und wie die Band heute dazu steht:
Das Cover der aktuellen EP “The Eye Of The Beholder” hat Oszkár selbst gestaltet. Er hat das Plattencover geschnitzt und zusammen mit seinen Bandkollegen das Siebdruckverfahren angewendet. Über diesen kreativen Prozess und die Veränderung der Musikbranche sprechen Oszkár und Moderatorin Lena im dritten Teil des Interviews:
Mehr Audiocontent zum Nachhören findet ihr hier.