Bei einer Pressekonferenz wurde das neue Fürther Corona-Impfzentrum vorgestellt.

Corona-Pandemie

Ehemaliges Seniorenheim wird neues Impfzentrum in Fürth

/ / Foto: max neo

Nachdem jetzt mehrere Impfstoffe gegen das Corona-Virus bereit stehen, müssen die Kommunen wichtige Entscheidungen treffen. Die Stadt Fürth hat bereits einen Standort für das neue Impfzentrum gefunden: das ehemalige Seniorenheim in der Rosenstraße.

Momentan erscheint sie wie die einzige Lösung des Problems – die Impfung gegen Covid-19. Die Arzneimittelhersteller Biontech, Pfizer und Moderna haben mittlerweile eine Zulassung für ihre Impfstoffe beantragt. Eine Entscheidung über den Antrag soll es am 29. Dezember geben. Doch bis dahin müssen die einzelnen Kommunen erste Vorbereitungen treffen. In jeder kreisfreien Stadt oder in jedem Landkreis soll bis zum 15. Dezember ein Impfzentrum entstehen.

Wie geht es in Fürth weiter?

Der Oberbürgermeister der Stadt Fürth Dr. Thomas Jung gab in einer Pressekonferenz jetzt weitere Infos bekannt. In einem ehemaligen Seniorenheim in der Rosenstraße soll das Impfzentrum entstehen. Dort sind dann mindestens 300 Impfungen am Tag möglich. Zusätzlich dazu werden mobile Impfteams unterwegs sein. Diese werden beispielsweise in Altersheimen vor Ort eingesetzt. Nach und nach werden die Kapazitäten erhöht, so Jung.

Vor Ort sollen dann bis zu 100 Personen im Einsatz sein. Die Stadt sucht dafür aktuell noch Hilfskräfte.

„Gerade sind wir auf der dringenden Suche nach medizinischem Personal.“

Dr. Thomas Jung, Oberbürgermeister

Wichtig bei der Auswahl des Standorts war eine gute Erreichbarkeit. Dr. Jung erklärte dazu: „Ob Auto, ob PKW, zu Fuß, Fahrrad. Man kommt dort wunderbar aus Stadt und Land hin und es muss nicht viel umgebaut werden“.

Außerdem betonte der Oberbürgermeister, dass eine Impfung weiterhin freiwillig sein solle.

„Jeder Tag, an dem geimpft wird, ist ein guter Tag für unser Land. Das ist meine feste Überzeugung.“

Dr. Thomas Jung, Oberbürgermeister
Dr. Thomas Jung, Oberbürgermeister von Fürth, und Matthias Dießl, Landrat des Fürther Landkreises
Dr. Thomas Jung, Oberbürgermeister von Fürth, und Matthias Dießl, Landrat des Fürther Landkreises (v.l.n.r.) Foto: max neo

30.000 Menschen täglich

Auch in Nürnberg laufen die Vorbereitungen an. Das Impfzentrum im Messezentrum liegt im Zeitplan und kann rechtzeitig fertig gestellt werden.

Wenn alles klappt, könnten in Bayern nach Zulassung des Impfstoffs circa 30.000 Menschen täglich geimpft werden. Im Freistaat gäbe es dann insgesamt 96 Impfzentren.

Weitere Informationen gibt es auf den Internetseiten der Stadt Fürth und Nürnberg.

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Autorin: Lisa-Marie Wala