Das Haus Faber Castell
Interview mit Autorin Elke Becker
Die Bleistifte dieser Firma finden sich wohl in fast jedem Mäppchen wieder. Vor über 250 Jahren begann die Erfolgsgeschichte von Faber-Castell in Stein bei Nürnberg. Die Autorin Elke Becker wollte einen Teil dieser Geschichte erzählen. Sie hat einen historischen Roman darüber geschrieben: “Das Haus Faber Castell – Träume in Farbe”.
Elke Becker möchte mit ihren Büchern Sichtbarkeit für die Frauen schaffen, die jahrhundertelang in den Schatten ihrer Männer standen. Bereits in früheren Werken wie „Die Erfinderin der Freiheit“ oder „Das Haus Kölln“ hat sie die Geschichten von starken Frauen erzählt. Im Interview mit max neo-Redakteurin Barbara Müller spricht sie über ihre Faszination für historische Frauenfiguren und den aktuellen Roman.
In „Das Haus Faber Castell” lässt Elke Becker die vierte Generation der Faber-Familie lebendig werden und nimmt die Leser*innen mit ins Jahr 1847. Die junge Frau Ottilie sieht die Welt mit den Augen einer Künstlerin und fängt jeden Moment in ihren Zeichnungen ein. Sie verliebt sich in den Geschäftsführer Lothar Faber und nimmt als seine Ehefrau immer mehr Einfluss auf die Geschäfte des Unternehmens. Während sie sich für mehr Arbeiterrechte einsetzt, kämpft ihre Schwägerin Käthe darum, als intelligente Frau ernstgenommen zu werden. Beide finden Trost bei der jungen verwitweten Hebamme Elise. Ihr kleines Haus in Stein ist ein Zufluchtsort für Frauen mit den unterschiedlichsten Problemen.
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